Vom 14.04.2004 bis zum 18.10.2004 fanden im und um das Gerätehaus Derichsweiler umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten statt.

Die Kameraden der LG. Derichsweiler leisteten in dieser Zeit insgesamt 1532,00 unentgeltliche Stunden ab um das Gerätehaus wieder in einen ansehnlichen und der heutigen Zeit entsprechenden Standart zu bringen.
In hervorragender Zusammenarbeit mit dem Zentralen Amt für Gebäudemanagment, den beauftragten Firmen, Sponsoren und Unternehmen aus dem Ort gelang es der LG. Derichsweiler zahlreiche Punkte abzuarbeiten die für einen reibungslosen und sicheren Dienstablauf unabdingbar sind.

Als erste Maßnahme wurden 2 nicht mehr benötigte Kamine abgetragen.
Zeitgleich wurden von einer Fachfirma defekte Ziegel und eine Eternitplatte gewechselt. Alle Holzteile am Dach wurden abgeschliffen und ebenfalls mit einer wetterbeständigen Farbe gestrichen. Ferner wurden durch einen Kamerad der Löschgruppe 6 neue Fenster im Erdgeschoß eingebaut.

Bevor es an den zweiten Bauabschnitt ging, standen noch Aufräumungsarbeiten auf dem Dachboden an. Diese waren jedoch viel umfangreicher als Anfangs gedacht.

Der dritte und größte Bauabschnitt stellte die Fahrzeughalle dar. Hier wurden neue Elektroleitungen, Wasserleitungen und Beleuchtungen angebracht. Die alten Hallentore welche eine Unfallgefahr darstellten wurden von Mitgliedern der LG. Derichsweiler demontiert. Die Montage der elektrobetriebenen Sektionaltore führte eine Fachfirma durch. Bis auf die Untersten, sind alle Segmente aus Plexiglas, so dass in der Fahrzeughalle genügend Licht vorhanden ist.
Mit einer Betonfräse wurde der alte Bodenbelag abgetragen, und mit einem neuen Belag der den heutigen Anforderungen gerecht wird versehen. Durch die Spende eines ortsansässigen Büroausstatters wurden eine Werkbank sowie 3 Werkzeugschränke angeschafft.

Der letzte Bauabschnitt bestand darin einen Platz für die Löschgruppe zu schaffen, wo man sich in gemütlicher Runde zurückziehen kann. Aus diesem Grund wurde seitlich eine Türe eingesetzt um in den zukünftigen Innenhof zu gelangen.
Nach Absprache mit den zuständigen Ämtern war es möglich eine Ecke der Grünanlage so umzugestalten, dass diese für die Löschgruppe nutzbar ist. Der Boden wurde mit Hilfe eines ortsansässigen Unternehmers mit einem Bagger ausgehoben. Der neue Untergrund zur Vorbereitung der Pflasterarbeiten wurde mit Hilfe eines Traktors verteilt und verdichtet. Die Pflasterarbeiten wurden wiederum eigenständig und mit Hilfe des Ortsvorstehers gepflastert. Der Zaun der den Garten umgibt wurde ebenfalls durch Spenden verwirklicht.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Ämtern, Unternehmen, Sponsoren, Privatpersonen und auch den Familienangehörigen bedanken die uns in dieser Zeit unterstützt haben.

Verfasser: UBM Dirk Hoch