Fa. Niederauer Mühle als "Partner der Feuerwehr" ausgezeichnet


Auf Antrag der Feuerwehr Düren ist diese Auszeichnung, die im Kreis Düren nur 1-2 mal pro Jahr verliehen werden darf, an die Firma Niederauer Mühle der Familie Autenrieb verliehen worden. Die Familie Autenrieb betreibt in Düren-Niederau und in Kreuzau je eine Papierfabrik. An beiden Standorten sind mehrere ehrenamtliche Feuerwehrangehörige beschäftigt. Trotz der gespannten Personaldecke und des Schichtbetriebes in einem mittelständischen Betrieb, wird die Freistellung für den Feuerwehrdienst weitgehend ermöglicht.

Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Wolfram, der die Auszeichnung zusammen mit dem Dürener Wehrleiter Jürgen Pelzer, beide in Ihren Funktion als Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Düren, auf der Jahreshauptversammlung an das Ehepaar Holger Autenrieb verlieh, würdigte auch die Unterstützung der Firma die sie insbesondere am Standort Kreuzau durchführt.

Holger Autenrieb bedankte sich sichtlich erfreut über diese besondere Ehrung die ihn auch weiterhin verpflichtet die gegenseitige Zusammenarbeit beizubehalten. Nicht zuletzt ist es für einen papiererzeugenden Betrieb extrem existenziell notwendig, dass der Brandschutz optimal funktioniert, um Sachschäden und vor allen Dingen Produktionsausfall so gering wie möglich zu halten.

Düren, den 10.03.2003

 

 

50 Einsatzkräfte bei Alarmübung an der Niederauer Mühle

Düren. Ein Brand im Altpapierlager der Papierfabrik Niederauer Mühle in Niederau war das Ausgangsszenario für eine Alarmübung der Dürener Feuerwehr.



Dazu wurden die Kräfte der Löschgruppen Niederau, Lendersdorf, Berzbuir sowie der Löschgruppe Kreuzau alarmiert. Neben der Abschirmung des Produktionsgebäudes und dem Aufbau einer Wasserversorgung aus dem Mühlenteich, bestand für die ersteintreffenden Kräfte die Hauptaufgabe darin, vermisste Arbeiter in dem sehr unübersichtlichen Papiermaschinenkomplex zu suchen und zu retten. Eine der Personen hatte sich in einem Nebengebäude auf das Dach gerettet und wurde durch die Löschgruppe Kreuzau per Schiebleiter gerettet.

Neben den Arbeiten der rund 50 eingesetzten Feuerwehrkräften nutzte der Brandschutzbeauftragte der Niederauer Mühle die Übung insbesondere dazu, die festgelegten Abläufe der Brandschutzordnung des Betriebes zu überprüfen. Dies gelang auch, da auch die internen Fachkräfte allesamt real alarmiert
wurden. Vor Ort wurde diese per Kontrollfragen über Inhalt der Brandschutzordnung, Notfallplanung und ihre Aufgaben im Brandfall befragt.

Die Wehrleitung und die Verantwortlichen der Niederauer Mühle zeigten sich mit der Arbeit der Einsatzkräfte und den Erkenntnissen der Übung sehr zufrieden. Es wurden einige Punkte klar, die noch optimiert werden müssen. Beim anschließenden Imbiss im Gerätehaus Niederau bedankte sich Olaf Lang und Vertreter der Wehrleitung sowie der Löschgruppe Niederau bei den Einsatzkräften für die motivierte Mitarbeit während der Übung.

Düren, 31.10.2005

Stellv. Wehrleiter der FF. Düren Rudolf Esser